AIB steht für Ambulante Intensive Begleitung und entstand aus der INSTAP Methode, einem aus den Niederlanden kommenden erfolgreichen Ansatz von „lösungsorientierter Sozialarbeit“.
Grundannahme ist, dass Jugendliche mit auffälligem Verhalten ihr ursprünglich soziales Umfeld zum Teil oder vollständig verlassen haben und dass die Grundlage für ein stabiles soziales Umfeld positive Beziehungen sind.
Dementsprechend ist Ziel von AIB die (Re-)Integration der jungen Menschen in ein Netzwerk positiver Beziehungen (individuelles Netzwerk).
Neu an AIB ist auch eine klare zeitliche Struktur. Nach einer kurzen Kontaktphase stehen dem AIB-Mitarbeiter und den Jugendlichen 90 Tage Intensivphase zur Knüpfung des individuellen Netzwerkes zur Verfügung. Die anschließenden Kontrollphasen dienen zur Überprüfung des Netzwerkes.
Von April 1989 bis November 2001 als Bundesmodellprojekt gestartet, mit wissenschaftlicher Begleitung durch das ISP und wissenschaftlicher Begleitung durch das DJI, ist AIB seither fester Bestandteil des Jugendhilfeangebotes des Schlupfwinkel e.V. in Kooperation mit der Stadt Nürnberg.

